Hallo liebe Freunde!
Hier meldet sich die Karla Kolumna des HEY Blogs live vom SPOT Festival im Dänischen Århus, um euch mal einen kleinen Rundumschlag über das zu verpassen, was ich am ersten der beiden Festivaltage so erlebt habe.
Århus ist mit 250.000 Einwohnern nach Kopenhagen die zweitgrößte Stadt des Landes und gefühlt einer der saubersten Orte, in den ich je meine dreckigen Schuhe gesetzt habe. Jeder noch so kleine Anflug von Chaos oder Unordnung wird sofort im Keim erstickt und das gilt zu großen Teilen auch für das Festival. Überall wuseln Menschen herum, die Müll wegräumen, der Timetable wird auf die Minute genau eingehalten und die Besucherzahlen für die einzelnen Spielorte sind streng reguliert. Letzteres führt dann leider häufig dazu, dass man trotz langen Anstehens nicht mehr reingelassen wird. Wenn dem so ist, hat man wenigstens die Gelegenheit einen riesigen Haufen Bier zu trinken und die schiere Fülle an gutaussehenden Menschen zu bestaunen, die (sofern weiblich) in 90% der Fälle ihr meist hellblondes Haar zu einer Art Knödel formen.

Da es ja praktisch keinen Müll in Århus gibt, werden die überschüssigen Mülltonnen einfach bemalt.
15:00 UHR: SÓLEY & DARKNESS FALLS

Den Anfang machen die Isländerin Sóley und das Dänische Duo Darkness Falls mit einem kurzen gemeinsamen Set. Beide haben vergangenes Jahr ihr Debutalbum veröffentlicht. Sóleys We Sink erschien bei Morr Music und das von Trentemøller produzierte Alive In Us der beiden Däninnen kam bei HFN Music raus. Freunde von elfenartigem Weirdpop hätten und hatten ihre große Freude bei dem Auftritt.
15:40 UHR: AKAT

Leider wollte die Technik nicht ganz so wie ich wollte. Daher gibt es nur sehr dilettantisch geschossene Fotos der Konzerte. So auch von Akat aka. Anna Katrin Ø. Egilstrøðs. Ich vermute, dass sie es selbst nicht mehr hören kann, aber der offensichtlichste Vergleich ist einfach der mit Björk.
KLEINE PAUSE MIT SKINNY BITCH

Ja, das Getränk heißt tatsächlich so und ist im Prinzip Vodka mit Sprudel. Schmeckt ziemlich kacke.
17:00 UHR: AGE OF GIANTS

Nein, das ist nicht Ian Brown auf dem Bild, das ist der Frontmann der Kopenhagener Band Age Of Giants. Das Quintett hat bisher nur eine einzige EP auf Bandcamp gestellt und beschreibt sich selbst so: An ethereal slice of carefree warm-weather pop music that will no doubt get heads turning beyond Scandinavian shores.
20:20 UHR: I GOT YOU ON TAPE

Nach mehreren Haufen Bier entschied ich mich dann dazu, die Kamera im Hotel zu lassen. Sicher ist sicher. Daher leider kein Foto von I Got You On Tape, von denen ich aufgrund des Andrangs dort nur den letzten Song mitbekommen habe und deren Sound mich an Interpol und die Editors erinnert hat.
22:00 UHR: CARLIS

Der Däne Carlis war mein musikalischer Höhepunkt des Abends. Ein sehr schüchterner Typ, der mit Floppy Discs und diversen Effektgeräten leicht noisige Electronica-Frickelei produziert. Die Skandinavische Version von Sun Glitters.
IRGENDWANN ZWISCHEN 23:00 und 3:00 UHR
Leider ist meine Erinnerung an diesen Zeitraum etwas lückenhaft, aber was ich sagen kann ist das: Zu irgendeinem Zeitpunkt befand ich mich in einem Club namens Train, um Slagmålsklubben zu sehen. Ich glaube, ich hatte keinen Spaß dort und wollte zu meiner Mama…
Morgen berichte ich euch dann, was ich heute noch so erlebe.
Ganz liebe Grüße,
Euer Beppo

















